Eine Rundtour zwischen Vézère und Auvézère über 121 Kilometer.
Streckenschreibung
Streckenabschnitt |
Meeres- |
Entfernung |
Summe |
|---|---|---|---|
| Les-Eyzies-de-Tayac - Manaurie Manaurie - Fleurac Fleurac - Rouffignac Rouffignac - St. Geyrac St. Geyrac - Milhac-d'Auberoche Milhac-d'Auberoche - Milhac-Gare Milhac-Gare - Eyliac Eyliac - la Roquette (Auvézère) la Roquette - le Change le Change - (D5E) - Rodas Rodas -Ste Eulalie-d'Ans Ste Eulalie-d'Ans - Tourtoirac Tourtoirac - Hautefort Hautefort - Maison Neuve Maison Neuve - la Bachellerie la Bachellerie - D65 D65/D67 - Montignac Montignac -Thonac Thonac - St. Léon-sur-Vézère St. Léon-sur-Vézère - Tursac Tursac - Les-Eyzies-de-Tayac |
74 |
4,0 |
4,0 |
Beschreibung der Tour
Ausgangspunkt der Radtour ist Les-Eyzies-de-Tayac,
die selbsternannte Hauptstadt der Früh- und Vorgeschichte, weitere
Ausführungen über Les Eyzies findet man in der Tourbeschreibung
"Zwischen Dordogne und Vézère".
Wir parken unser Auto am Bahnhof nahe der alten Wehrkirche im Ortsteil
Tayac.
Wir folgen der Beschilderung nach Périgueux. Wir fahren an der Grand Roc, einer berühmten Tropfsteinhöhle mit vielen kleinen bizarren Tropfsteinen, vorbei und folgen der D47 bis Manaurie. Jetzt biegen wir nach rechts auf die D32 in Richtung Rouffignac, von nun an geht es ca. 10 km bergauf. In Fleurac liegt links der Hauptstraße das Château de Fleurac mit einer herrlichen Aussicht auf die Hügellandschaft des Périgord Noir. Das Schloß beherbergt ein kleines Hotel.
Etwas unterhalb von
Rouffignac
(nicht an unserem Weg) liegt die gleichnamige
Höhle
mit einigen Höhlenmalereien, die jedoch längst nicht so bedeutend
sind wie diejenigen von Lascaux. Von Rouffignac fahren wir
in ständigem auf und ab weiter nach Norden. Bei Milhac-Gare kreuzen
wir die N89. Jetzt gelangen wir ins Périgord Blanc. Bei la
Roquette erreichen wir das Tal der Auvézère, der
wir auf den nächsten Kilometern flußaufwärts folgen. Wir
bleiben zunächst linksseitig (D5E) des Flusses. In dem
Örtchen le Change liegt steht ein wunderschöne alte
Wassermühle, Blumen überall schmücken die Anlage.
Bis Rodas bleiben wir am linken Flußufer, jetzt müssen wir auf die etwas stärker befahrene D5 rechtsseitig der Auvézère wechseln. Über Ste Eulalie-d'Ans gelangen wir nach Tourtoirac. Hier steht eine alte romanische Abtei. Der Besuch der Abteikirche enttäuscht uns, so daß wir auf eine weitere Besichtigung verzichten. Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, daß auf dem Klosterfriedhof gekrönte Häupter begraben sind: Orélie-Antoine I., König von Araukanien und Patagonien. Na ja!
Château Hautefort, ein Renaissanceschloß
im Périgord mit beträchtlichen Ausmaßen, dominiert
die nordöstliche Landschaft des Departements. Ursprünglich wurde
das Schloß im 13. Jahrhundert als Burganlage erbaut. Von den
ursprünglichen Gebäuden steht nur noch ein Rundturm, der, mit einem
Dachstuhl versehen, in das heutige Schloß aus dem 16. Jahrhundert
integriert wurde. Der gegenüberliegende Rundturm hingegen ist aus dem
17. Jahrhundert und beherbergt die Kapelle des Schloßes. 1968 brannte
der Mittelteil von Château Hautefort bis auf die Grundmauern
nieder. Von der ursprünglichen Innenaustattung konnte nur wenig vor
den Flammen gerettet werden. Dank der unermüdlichen Initiative der
Besitzerin, Madame de Durosoy, wurde das Schloß nach vorhandenen Photos
wiederaufgebaut. Derzeit wird die Innenausstattung so gut möglich neu
konstruiert.
Château Hautefort wird von weitläufigen Gartenanlagen umgeben, die insgesamt 40 Hektar große Schloßanlage umfaßt neben Gärten in französischer Manier einen Park mit 15 Kilometern an Wanderwegen. Von Schloß und Garten genießt man einen wunderbaren Blick auf die sanfte Hügellandschaft des Périgord Blanc.
Daß die Hügellandschaft doch nicht ganz so sanft ist, erfahren wir auf der nächsten Steigung. Nach einer kurzen Abfahrt geht es noch einmal 130 Höhenmeter hinauf, danach rollen wir hinunter ins Tal der Vézère nach Montignac.
Eine ausführliche Wegbeschreibung der Strecke von Montignac nach Les Eyzies findet man in der Tourbeschreibung "Zwischen Dordogne und Vézère".
Nach 121 Kilometern erreichen wir wieder Les-Eyzies-de-Tayac.
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| Stand: 14. September 2009 | zurück (Fahrradtouren) |
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