Zwischen Vézère und Auvézère französische Version   englische Version


Eine Rundtour zwischen Vézère und Auvézère über 121 Kilometer.

Streckenschreibung

Streckenabschnitt

Meeres-
höhe (Startort)

Entfernung
[km]

Summe
[km]

Les-Eyzies-de-Tayac - Manaurie
Manaurie - Fleurac
Fleurac - Rouffignac
Rouffignac - St. Geyrac
St. Geyrac - Milhac-d'Auberoche
Milhac-d'Auberoche - Milhac-Gare
Milhac-Gare - Eyliac
Eyliac - la Roquette (Auvézère)
la Roquette - le Change
le Change - (D5E) - Rodas
Rodas -Ste Eulalie-d'Ans
Ste Eulalie-d'Ans - Tourtoirac
Tourtoirac - Hautefort
Hautefort - Maison Neuve
Maison Neuve - la Bachellerie
la Bachellerie - D65
D65/D67 - Montignac
Montignac -Thonac
Thonac - St. Léon-sur-Vézère
St. Léon-sur-Vézère - Tursac
Tursac - Les-Eyzies-de-Tayac

74
80
240
288
160
220
155
160
100
120
120
130
140
210
315
118
250
77
70
100
80

4,0
6,0
5,5
8,0
3,0
2,0
7,0
3,5
4,5
5,5
9,0
4,5
9,5
7,5
6,5
5,0
6,5
6,5
3,0
9,0
5,5

4,0
10,0
15,5
23,5
26,5
28,5
35,5
39,0
43,5
49,0
58,0
62,5
72,0
79,5
86,0
91,0
97,5
104,0
107,0
116,0
121,5

Höhenplan

(Link zur Kartenskizze)

Beschreibung der Tour

Wehrkirche TayacAusgangspunkt der Radtour ist Les-Eyzies-de-Tayac, die selbsternannte Hauptstadt der Früh- und Vorgeschichte, weitere Ausführungen über Les Eyzies findet man in der Tourbeschreibung "Zwischen Dordogne und Vézère". Wir parken unser Auto am Bahnhof nahe der alten Wehrkirche im Ortsteil Tayac.

Wir folgen der Beschilderung nach Périgueux. Wir fahren an der Grand Roc, einer berühmten Tropfsteinhöhle mit vielen kleinen bizarren Tropfsteinen, vorbei und folgen der D47 bis Manaurie. Jetzt biegen wir nach rechts auf die D32 in Richtung Rouffignac, von nun an geht es ca. 10 km bergauf. In Fleurac liegt links der Hauptstraße das Château de Fleurac mit einer herrlichen Aussicht auf die Hügellandschaft des Périgord Noir. Das Schloß beherbergt ein kleines Hotel.

Le ChangeEtwas unterhalb von Rouffignac (nicht an unserem Weg) liegt die gleichnamige Höhle mit einigen Höhlenmalereien, die jedoch längst nicht so bedeutend sind wie diejenigen von Lascaux. Von Rouffignac fahren wir in ständigem auf und ab weiter nach Norden. Bei Milhac-Gare kreuzen wir die N89. Jetzt gelangen wir ins Périgord Blanc. Bei la Roquette erreichen wir das Tal der Auvézère, der wir auf den nächsten Kilometern flußaufwärts folgen. Wir bleiben zunächst linksseitig (D5E) des Flusses. In dem Örtchen le Change liegt steht ein wunderschöne alte Wassermühle, Blumen überall schmücken die Anlage.

Bis Rodas bleiben wir am linken Flußufer, jetzt müssen wir auf die etwas stärker befahrene D5 rechtsseitig der Auvézère wechseln. Über Ste Eulalie-d'Ans gelangen wir nach Tourtoirac. Hier steht eine alte romanische Abtei. Der Besuch der Abteikirche enttäuscht uns, so daß wir auf eine weitere Besichtigung verzichten. Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, daß auf dem Klosterfriedhof gekrönte Häupter begraben sind: Orélie-Antoine I., König von Araukanien und Patagonien. Na ja!

Château HautefortChâteau Hautefort, ein Renaissanceschloß im Périgord mit beträchtlichen Ausmaßen, dominiert die nordöstliche Landschaft des Departements. Ursprünglich wurde das Schloß im 13. Jahrhundert als Burganlage erbaut. Von den ursprünglichen Gebäuden steht nur noch ein Rundturm, der, mit einem Dachstuhl versehen, in das heutige Schloß aus dem 16. Jahrhundert integriert wurde. Der gegenüberliegende Rundturm hingegen ist aus dem 17. Jahrhundert und beherbergt die Kapelle des Schloßes. 1968 brannte der Mittelteil von Château Hautefort bis auf die Grundmauern nieder. Von der ursprünglichen Innenaustattung konnte nur wenig vor den Flammen gerettet werden. Dank der unermüdlichen Initiative der Besitzerin, Madame de Durosoy, wurde das Schloß nach vorhandenen Photos wiederaufgebaut. Derzeit wird die Innenausstattung so gut möglich neu konstruiert.

Château Hautefort wird von weitläufigen Gartenanlagen umgeben, die insgesamt 40 Hektar große Schloßanlage umfaßt neben Gärten in französischer Manier einen Park mit 15 Kilometern an Wanderwegen. Von Schloß und Garten genießt man einen wunderbaren Blick auf die sanfte Hügellandschaft des Périgord Blanc.

Daß die Hügellandschaft doch nicht ganz so sanft ist, erfahren wir auf der nächsten Steigung. Nach einer kurzen Abfahrt geht es noch einmal 130 Höhenmeter hinauf, danach rollen wir hinunter ins Tal der Vézère nach Montignac.

Eine ausführliche Wegbeschreibung der Strecke von Montignac nach Les Eyzies findet man in der Tourbeschreibung "Zwischen Dordogne und Vézère".

Nach 121 Kilometern erreichen wir wieder Les-Eyzies-de-Tayac.

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Stand: 14. September 2009

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