Einmal Lech und zurück


Von Apfeldorf rechts des Lech bis Füssen und zurück auf der gegenüber liegenden Flußseite, insgesamt 112,5 Kilometer.


Streckenabschnitte Höhenplan Landkarte Tourenbeschreibung

Streckenschreibung

Streckenabschnitt

Meeres-
höhe (Startort)

Entfernung
[km]

Summe
[km]

Apfeldorf - Birkland
Birkland - Herzogsägmühle
Herzogsägmühle - Peiting
Peiting - Kreut
Kreut - Geisenberger Stiegl
Geisenberger Stiegl - Hirschau
Hirschau - Lechen
Lechen - Urspring
Urspring - Helmau
Helmau - Steinwies
Steinwies - Aumühle
Aumühle - Küchele
Küchele - Ostern
Ostern - Kniebis
Kniebis - Greith
Greith - Brunnen
Brunnen - Waltenhofen
Waltenhofen - Horn
Horn - Füssen
Füssen - Achmühle
Achmühle - St. Urban
St. Urban - Rieden
Rieden - Roßhaupten
Roßhaupten - Kögel
Kögel - Helmenstein
Helmenstein - Lechbruck
Lechbruck - Staustufe 3
Staustufe 3 - Staustufe 4
Staustufe 4 - Burggen
Burggen - Schongau
Schongau - Hohenfurch
Hohenfurch - Kinsau
Kinsau - Apfeldorf

658
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664

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5,50
5,50
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3,00
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6,00
1,50
2,00
2,50
2,50
2,50
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3,00
3,00
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3,00
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8,50
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86,50
91,00
99,50
104,50
109,00
112,50

Höhenplan
Höhenplan

Landkarte
Karte

© Bayer. Landesvermessungsamt

Beschreibung der Tour

Bei der Anfahrt mit dem Auto nach Apfeldorf am Lech beginnt es zu regnen, dunkle Regenwolken stehen über dem Alpenrand. Weiterfahren oder abbrechen? Zunächst fahren wir weiter bis Apfeldorf, unsere Mitfahrer warten dort bereits auf uns. Angesichts der Möglichkeit, die Radtour bei zu starkem Regen abbrechen zu können und auf dem schnellsten Weg nach Apfeldorf zurückzufahren, entschließen wir uns trotz leichten Nieselregens, mit den Rennrädern in Richtung Füssen aufzubrechen, ein gute Entscheidung! Bald hört es auf zu regnen, das Voralpenland mit der grandiosen Gebirgskette der Lechtaler Alpen am Horizont liegt statisch vor uns, der Blickwinkel darauf ändert sich jedoch stets.

Auch heute werden wir über kleine, wenig befahrene Straßen fahren, ein paar Kilometer sind Schotterwege, wir müssen mit unseren Rennrädern hier äußerst vorsichtig fahren.

Zunächst ist ein Anstieg hinaus aus dem Lechtal zu bewältigen. In Birkland beginnt gerade das Hochamt, rings um die Kirche sonntäglich gekleidete Menschen, die gerade ihre geparkten Autos verlassen haben. Nun lassen wir es in flotter Fahrt nach Herzogsägmühle hinunterrauschen. Hier erreichen wir erneut den Lech. Es tröpfelt wieder ein wenig. Der nächste Ort ist Peiting, die Straßen sind fast menschenleer.

Wir fahren weiter auf der B17, die bis zur Umgehungsstraße von Schongau und Peiting nur wenig befahren ist. Ein unangenehmer, böiger Südwestwind bläst uns entgegen. Kurz vor der Kreuzung mit der Umgehungsstraße biegen wir nach rechts ab, der Weg führt hinauf zum Hochufer des Lech. Auf der Anhöhe geht es weiter in südlicher Richtung bis Kreut. Vorbei an Weiden und durch Wälder erreichen wir nach einer abwechlungsreichen Berg- und Talfahrt auf nicht immer befestigten Wegen den kleinen Ort Urspring. Bei Gründl sind wir wieder dicht am Lechufer. Auf der Kreisstraße WM21 fahren wir weiter bis Küchele. Hier biegen wir nach rechts ab und überqueren den Halblech. Auf einem steilen, steinigen Feldweg fahren und schieben wir die Räder hinauf nach Ostern. Wieder bietet sich uns ein grandioser Blick auf die Alpenkette. Bei Thal biegen wir nach links in die Kreisstraße OAL1 ein, die nach Rauhenbichl ansteigt. Nun ght es nach rechts weiter bis Hegratsried an einem gleichnamigen kleinen See. Wir sind bereits auf dem beschilderten Radweg rund um den Forggensee. Man merkt es an der Zahl der mit- und entgegenradelnden Sportsfreunde. Über Waltenhofen und Horn erreichen wir Füssen, wo wir eine Mittagspause einlegen. Das Wetter hat bis hierher mitgespielt, und wir hoffen, daß das bei der Rückfahrt auch so bleibt.

Auf dem Radweg parallel zur B16 in Richtung Marktoberdorf treten wir die zweite Hälfte unserer Radtour an. Nach wenigen Kilometern reißt der Himmel komplett auf, die düsteren Regenwolken vom Vormittag sind verschwunden und die Sonne scheint ungehindert vom Himmel herunter. Der Weg führt entlang des Westufers des Forggensee nach Roßhaupten. Hier biegen wir nach rechts ab. Kurz bevor es zur Staustufe 1 des Lech hinunter geht, biegen wir erneut ab, diesmal nach links in eine kleine Straße, die uns nach Lechbruck bringt. Wir bleiben am linken Ufer des Lech und fahren weiter über Rottachmühle bis Gut Dessau. Jetzt verlassen wir das Tal und klettern hinauf nach Burggen. Auf der WM6 und B472 fahren wir weiter nach Schongau. Hier ist gerade «Historischer Markt» mit dem historischen Schauspiel «Hexenjagd zu Schongau 1589» (Gaby kommt genau 410 Jahre zu spät!). Wir schieben unsere Räder durch das Menschengewühl über den Marktplatz und lassen uns zu einem Schoppen nieder.

Auf dem Radweg entlang der B17 verlassen wir Schongau in nördlicher Richtung und biegen auf der ersten Anhöhe nach rechts in eine kleine Straße nach Hohenfurch ab. Von hier aus geht es über Kinsau wieder zurück nach Apfeldorf, das wir bei immer noch strahlendem Sonnenschein erreichen.

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Stand: 14. September 2009

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