Eine Radtour durch das Oberland und den Pfaffenwinkel über 110 Kilometer.
| Streckenabschnitte | Höhenplan | Landkarte | Tourenbeschreibung |
Streckenabschnitt |
Meeres- |
Entfernung |
Summe |
|---|---|---|---|
| Seeshaupt - Sanimoor Sanimoor - Iffeldorf Iffeldorf - Antdorf Antdorf - Habach Habach - Höhlmühle Höhlmühle - Froschhausen Froschhausen - Murnau Murnau - Westried Westried - Bad Kohlgrub Bad Kohlgrub - Saulgrub Saulgrub - Altenau Altenau - Unternogg Unternogg - Hausen Hausen - Schwarzenbach Schwarzenbach - Kohlhofen Kohlhofen - Steingaden Steingaden - Ilgen Ilgen - Rottenbuch Rottenbuch - Ammermühle Ammermühle - Böbing Böbing - Gut Osterwald Gut Osterwald - Peißenberg Peißenberg - Kreilhof Kreilhof - Oberhausen Oberhausen - Huglfing Huglfing - Eberfing Eberfing - Hohenberg Hohenberg - Seeshaupt |
595 |
5,7 |
5,7 |
Treffpunkt : Seeshaupt, Sonntagmorgen 10:00 Uhr. Sechs Radler treffen sich zu einer Radtour durch das schöne Oberbayern. Das Wetter spielt in dem durchwachsenen Sommer 1999 mit. Letzte Regieanweisungen bezüglich des Parkplatzes für die Pkw erfolgen per Handy. Minuten später sitzen wir auf unseren blitzenden Rennrädern.
Kleine, wenig befahrene Straßen werden wir heute überwiegend antreffen. So daß Wetter mitspielt, werden wir ununterbrochen einen Blick auf die bayerische Alpenkette werfen können.
Von Seeshaupt fahren wir zunächst nach Süden bis Iffeldorf an den Osterseen. Über Steinbach und Antdorf geht es weiter nach Habach. Auf einer kleinen Straße fahren hinauf durch stacheldrahtbesäumte Weiden in den Wald. Ab Höhlmühle folgen wir den Auen des Lothdorfer Bachs, ein idyllische Landschaft, vielleicht eine der schönsten im Oberland. Die Abfahrt ist seicht und gemütlich. Zwischen dem Riegsee und dem Froschhauser See ist die Talsenke erreicht. Es folgt ein kurzer Anstieg hinauf in die Stadt Murnau, die sich uns in sonntäglicher Vormittagsruhe präsentiert. Wir müssen unsere Räder ein kurzes Stück durch eine Baustelle schieben, um auf die Staatstraße in Richtung Bad Kohlgrub zu gelangen.
Nach dem Bahnübergang geht es zunächst ein kurzes Stück auf der Fahrstraße weiter, danach können wir einen schmalen Radweg benutzen. Die Strecke steigt kontinuierlich bis Bad Kohlgrub, in Westenried endet bedauerlicherweise der Radweg. Der Autoverkehr ist nicht besonders stark, jedoch beängstigen die Geschwindigkeiten auf der gut ausgebauten Straße. Wir sind gut in der Zeit und fahren weiter bis Altenau, wo wir eine Mittagsrast einlegen. Das Wetter droht uns, die Fliegen sind lästig, es bleibt jedoch trocken. Gut gestärkt fahren wir weiter über fast autoleere Straßen. Mauersäge und Unternogg heißen die nächsten Ortschaften. Nach Peustelsan biegt unser Weg nach links von Hauptweg ab, von Hauptstraße zu reden wäre stark übertrieben. Steil geht es hinauf. Nahe der Wieskirche kommen wir auf die Staatsstraße 2059, der wir bis Steingaden folgen. An dieser Stelle sie ein Hinweis auf die Kirche (Welfenmünster) in Steingaden erlaubt, wir besuchen sie am heutigen Tage jedoch nicht, da wir ein jeder bereits zur Besichtigung hier waren.
Auf der B17 - leider - geht es weiter bis Ilgen. Dort biegen
wir nach rechts in die Staatsstraße 2058 ein. Es folgt eine
Bilderbuchlandschaft mit engen Tälern und weiten Ausblicken in die
Voralpenlandschaft des Pfaffenwinkels. Nach einigen Kilometern erreichen
wir Rottenbuch.
Am Steilufer der Ammer gelegen, blickt Rottenbuch auf eine mehr als
900jährige Geschichte zurück. Das Kloster Rottenbuch besaß
zahlreiche Ländereien. Von Rottenbuch führt die Straße steil
zur Ammer hinab, um auf der anderen Flußseite ebenso steil wieder
anzusteigen. Über Pischlach und
Böbing fahren wir
über einen Höhenrücken südlich der Ammer, die wir nach
einer rasanten Abfahrt kurz vor
Peißenberg
wieder überqueren.
Wir biegen nach rechts in einen kleinen Weg ein, und fahren
an den Sportanlagen und am Schwimmbad vorbei in Richtung Osten. Bald kommen
wir der Beschilderung Richtung Oberhausen folgend auf die Kreisstraße
WM15. In Huglfing kehren wir noch einmal
ein. Peter braucht seinen Kaffee und Kuchen.
Zunächst verfahren wir uns ein bißchen, schließlich finden wir doch die Straße nach Eberfing. Gaby schwärmt von ihrem "Lieblingsgasthof Zur Post". Zum Abendessen ist es jedoch noch zu früh. Über die Kreisstraße WM10 erreichen wir nach ca, 10 Kilometern wieder Seeshaupt.
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| Stand: 14. September 2009 | zurück (Fahrradtouren) |
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