Vorzeitiges Ende!
| Streckenabschnitt |
Meeres- |
Entfernung |
Tagesstrecke |
Gesamtstrecke |
| Ax-les-Thermes - Ascou Ascou - Port de Pailhères Port de Pailhères - Mijanès Mijanès - Rouze Rouze - Usson-les-Bains Usson-les-Bains - carrefour D118/D84 carrefour D118/D84 - Gesse Gesse - carefour D118/D17 carrefour D118/D17 - St. Colombe-sur-Guette St. Colombe-sur-Guette - Forge (D17 - D84) Forge (D17 - D84) - Col de Jau (FR-11-1506) Col de Jau - Mosset Mosset - Compôme Compôme - Molitg-les-Bains Molitg-les-Bains - Catllar Catllar - Prades |
720 |
4,0 |
4,0 |
556,1 |
7. Etappe
vorgesehenes Höhenprofil
| Streckenabschnitt |
Meeres- |
Entfernung |
Tagesstrecke |
Gesamtstrecke |
| Mijanès - Rouze Rouze - Usson-les-Bains Usson-les-Bains - carrefour D118/D84 carrefour D118/D84 - Gesse Gesse - carefour D118/D17 carrefour D118/D17 - Axat Axat - Quillan Quillan - Espéraza Espéraza - Couiza Couiza - Serres Serres - Arques Arques - Fort de Razouls Fort de Razouls - Col de l'Homme Mort (FR-11-0764) Col de l'Homme Mort - Villardebelle Villardebelle - Caunette-sur-Lauquet Caunette-sur-Lauquet - Clermont-sur-Lauquet Clermont-sur-Lauquet - Greffeil Greffeil - Ladern-sur-Lauquet |
1376 |
2,2 |
2,2 |
557,1 |
gefahrenes Höhenprofil
| Anmerkung: | Zwischen den Kilometerangaben in Tabelle und Diagramm besteht eine kleine Differenz, die darauf beruht, daß in der Tabelle Planzahlen und im Diagramm gemessene Kilometer angegeben sind. Die Mehrkilometer sind dadurch entstanden, daß zusätzliche kleine Wegstrecken bei der Anfahrt von Hotels, Restaurants, Sehenswürdigkeiten, etc. entstehen. Die gemessenen Werte wurden mit dem CICLOMaster CM 414 ALTI M der Fa. CicloSport® erhoben. |
Nur
noch der Abschnitt bis kurz vor Axat liegt auf der vorgesehenen Strecke,
dann verlassen wir die Pyrenäen. Uns bleibt nicht mehr genügend
Zeit, die Fahrradtour wie vorsehen zu beenden. Der erste Abschnitt dieses
Etappenberichts beschreibt die tatsächlich gefahrene Strecke, der zweite
den geplanten Streckenverlauf bis Prades. Diese Fahrt über den
Col de Jau wurde vom Verfasser bereits im Vorjahr bestritten.
Wenige Kilometer nach der Abfahrt in Mijanès passieren wir die Burgruine Usson. Die spitzen Mauerreste ragen gigantisch in den strahlend blauen Morgenhimmel. Einen Kilometer weiter befinden wir uns im Tal der Aude. Das Streckengefälle ist in dieser tief eingeschnittenen Schlucht ausreichend, um mit wenigen Pedalumdrehungen eine respektable Geschwindigkeit einhalten zu können.
Der
landschaftliche Höhepunkt der Gorges de l'Aude ist der
nördliche Ausgang kurz vor Axat. Hier in der Gorges de St. Georges
ragen die schroffen Felswände mehrere hundert Meter über dem
Flußlauf zum Himmel. Überraschend plötzlich öffnet sich
dann das Tal. Wir verlassen jetzt die Pyrenäen.
Weiter folgen wir dem Tal der Aude. Das Streckengefälle wird geringer, zudem kommt Wind auf, wie fast immer Gegenwind. Unsere Reisegeschwindigkeit verlangsamt sich ein wenig. Zudem ist die D117 recht stark befahren, sie bildet die direkte Verbindung zwischen Perpignan und Carcassonne.
In
Quillan wechseln wir auf die kleine D2. Gemütlich radeln wir
auf der anderen Flußseite weiter bis Campagne-sur-Aude. Hier
müssen wir für zwei Kilometer wieder auf die Hauptstraße.
Auf einer Anhöhe biegen wir links nach Espéraza ab. Im
Ort kaufen wir für das mittägliche Picknick ein.
Frisch gestärkt beenden wir die Talfahrt. Entlang dem Flüßchen Sals fahren wir bis nach Arques. Kurzzeitig glauben wir in der Toskana zu sein, nicht im Corbières. Die hügelige Landschaft mit Weinstöcken, Zypressen und alten Gemäuern aus Ziegel weist schon eine sehr große Ähnlichkeit auf.
Bis Arques
ging es noch gemächlich bergauf, jetzt ist Klettern angesagt. Über
die kleine D54, später die D70, strampeln wir in der nachmittäglichen
Hitze hinauf. In der Nähe des Weilers Fort de Razouls müssen
wir dann nach links in die D129 abbiegen. Der nebenstehende Wegweiser ist
eigentlich typisch für französische Landstraßen, auf den
ersten Blick weist er nichts besonderes auf. Es ist jedoch ein Hinweis auf
eine bekannte Radtourenseite im Internet auf diesen Wegweiser geklebt
worden. Wer mehr wissen will, klicke auf das Foto.
Auf zum letzten Col der Tour, dem Col de l'Homme Mort, auf Deutsch: Totmannpaß. Eisenbahner mögen bei diesem Namen Assoziationen an die Totmanntaste in Triebfahrzeugen bekommen, aber hier ist es einfach nur der Name eines Passes, und der ist nicht einmal singulär, in der Nähe des Mont Ventoux gibt es einen weitern Paß mit gleichem Namen.
Die letzte kürzere, aber doch recht heftige Steigung müssen wir bei der Ausfahrt aus dem kleinen Dorf Villardebelle bewältigen. Danach geht es hinab ins Tal des Lauquet, in dem wir bis Ladern fahren. Hier sind wir am Ziel angekommen.
Rainhild empfängt uns mit kaltem Weißbier! Nach einem ausgiebigen Plausch beladen wir das Auto. Im Hôtel Montségur in Carcassonne, wir kennen es von einer früheren Radtour, übernachten wir dann. Zum Abendessen geht es in Restaurant Languedoc, nach wie vor sehr empfehlenswert!
In folgenden nun das ursprünglich vorgesehene Programm:
Bis zum Abzweig auf die D17 kurz vor Axat ist der Streckenverlauf gleich. Die Fahrt von Ax-les-Thermes aus über den Port de Pailhères bis Mijanès haben wir tatsächlich bereits am Vortag bestritten.
Die kleine D17 hinauf nach Ste. Colombe-sur-Guette klebt auf dem ersten Kilometern buchstäblich an den senkrecht nach oben zeigenden Felswänden. Die Steigung ist noch mäßig. Vor Ste. Colombe-sur-Guette staubt es kräftig, der Grund: ein Steinbruch. Kräftig zur Sache geht es zwischen Ste. Colombe und Forge, dort zweigt die D84 von der D17 ab. Die nächsten 11 Kilometer bis hinauf zum Col de Jau sind mit durchschnittlich 6 % nicht mehr besonders steil.
Die Abfahrt vom Paß ist auf den ersten Kilometern kurvenreich und landschaftlich interessant. Drei Orte liegen ncoh am Weg bis Prades: Mosset, der Badeort Molitg-les-Bains und Catlar.
Die Stadt Prades liegt am Fuß des Canigou: es ist ein günstiger Ausgangspunkt für Wanderungen in diesem Gebirgsmassiv und im Conflent. 1939 entschloß sich Pablo Casals, nach Prades ins Exil zu gehen, um vor dem Franco-Regime zu flüchten. Aus Protest weigerte sich der angesehene Cellist und Friedenskämpfer zehn Jahre lang öffentlich aufzutreten; 1950 organisierte er erstmals in Prades ein Bach-Festival. Die Stadt ist inzwischen eine Mekka der Liebhaber von Kammermusik geworden. Die meisten Konzerte finden in der Abtei St-Michel-de-Cuxa statt.
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| Stand: 27. Oktober 2011 |
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