Tegern-, Spitzing- und Schliersee


Eine Radrundtour vom Tegernsee über Spitzing- und Schliersee mit 51 Kilometer.


Streckenabschnitte Höhenplan Landkarte Tourenbeschreibung

Streckenschreibung

Streckenabschnitt

Meeres-
höhe (Startort)

Entfernung
[km]

Summe
[km]

Gmund - Kaltenbrunn
Kaltenbrunn - Bad Wiessee
Bad Wiessee - Rottach-Egern
Rottach-Egern - Enterrottach
Enterrottach - Moni Alm
Moni Alm - Sutten
Sutten - Valepp
Valepp - Spitzingsee
Spitzingsee - Spitzingsattel
Spitzingsattel - Neuhaus
Neuhaus - Fischhausen
Fischhausen - Breitenbach
Breitenbach - Schliersee
Schliersee - Hausham
Hausham - Ostin
Ostin - Gmund

731
758
750
740
785
980
1031
878
1090
1127
778
795
840
790
788
790

0,8
3,6
6,0
4,1
3,2
1,2
5,1
5,1
1,5
4,2
2,2
3,1
0,5
2,3
5,5
2,4

0,8
4,4
10,4
14,5
17,7
18,9
24,0
29,1
30,6
34,8
37,0
40,1
40,6
42,9
48,4
50,8

Höhenplan
Höhenplan

Landkarte
Karte

© Bayer. Landesvermessungsamt

Beschreibung der Tour

«Goldener Oktober, aber nur am Alpenrand und in den Bergen selbst, dank Föhneinfluß. Ansonsten zäher Hochnebel über Bayern.» So lautete der Wetterbericht für das Wochenende. Wir wollen aber noch Radfahren.

Die Räder sind schnell im Auto verstaut. In Gmund am Tegernsee findet sich in Bahnhofsnähe fast immer ein freier Parkplatz.

Am westlichen Ufer des Tegernsees ist bis Bad Wiessee ein durchgehender Radweg angelegt, auf dem es zumutbar ist  zu fahren. Durch Bad Wiessee selbst fährt amn auf der Straße. Danach hat man wahlweise beide Möglichkeiten.

Ab Rottach-Egern wird die Radtour erst richtig interessant! Mitten im Ort (11°  46' 15'' östlicher Länge und 47° 40' 46'' nördlicher Breite) zweigt ein kleines Sträßlein in Richtung Enterrottach ab. Von dort ist die Straße als Forstweg mautpflichtig, ausgenommen sind Radfahrer.

Ab der Mautstelle geht es sofort steil bergauf, es ist das steilste Wegstück auf der gesamten Tour. Links der Straße rauscht der kleine Fluß Rottach, zwischendurch ein paar Wasserfälle. Die Straße ist stellenweise naß, die Kälte der Nacht und der Frühnebel zeigen Wirkung. Das rotbraune Herbstlaub wirbelt bei jeder Windbewegung durch die Luft. Darüber der tiefblaue Himmel. In der Sonne ist es angenehm warm, die Schattenpartien verlangen nach wärmerer Kleidung. Nach dem Parkplatz an der Suttenseilbahn wird es flacher. Ein Hinweisschild macht auf einen See linkerhand aufmerksam, man kann ihn nicht sehen, er ist vollkommen vermoort.

Es geht wieder steiler bergauf, die Straße ist übersäht mit Schlaglöchern. Oben auf der Kuppe angelangt (kaum bekannte Passbezeichnung „Wechsel“ -1031 m), sind wir angenehm überrascht vom neuen Straßenbelag - letztes Jahr war der noch nicht da. Bis Valepp geht es an der Weißen Valepp in flotter Fahrt kontinuierlich bergab. Dann beginnt der eigentliche Anstieg zum Spitzingsee entlang der Roten Valepp. Erst gemächlich, dann etwas steiler fahren wir die Forststraße hinauf, die ab Valepp für der motorisierten Verkehr gesperrt ist. Dafür muß man umso mehr auf die zahlreichen Fußgänger achten, die ungezwungen und betont unachtsam von links nach rechts und umgekehrt auf der Straße wechseln. Hier ist höchste Vorsicht und Bremsbereitschaft angesagt!

Der Herbstwald weicht, vor uns breitet sich die Valepp Alm aus. Etwas flacher geht es von hier weiter. Dann noch eine kurze Steigung und wir sind oben am Spitzingsee.

Die Terassen der Wirtschaften und Cafés sind voller Leute, die die wärmenden Strahlen der Herbstsonne genießen. Wir fahren weiter. Vor der Taubensteinbahn geht es durch einen kurzen Tunnel, danach noch einige Höhenmeter hinauf zum Spitzingsattel. Hier ziehen wir uns unsere warmen Jacken für die Abfahrt über.

In Neuhaus tauschen wir das warme Kleidungsstück wieder gegen leichtere Windjacken. Vor dem Bahnübergang am Bahnhof Fischhausen biegen wir nach links ab und fahren am westliche Ufer des Schliersees entlang. In Schwaig biegen wir nach links ab und folgen dem Lauf des Baches Schlierach bis Hausham, wo wir nach links auf die Staatsstraße 2076 in Richtung Gmund am Tegernsee einbiegen. Bis Ostin zieht sich die Straße gemächlich bergauf, dann geht es steil nach Gmund hinunter. In der noch wärmenden Sonne erreichen wir unser Auto.

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Stand: 14. Oktober 2011

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